
Trockenheit im Bergischen Land: Kleingärtner müssen Wasser sparen
Wie der WDR am 06.07.2026 berichtet hat, macht die anhaltende Trockenheit im Bergischen Land vielen Kleingärtnern zu schaffen. Der Pegel der Wupper sinkt seit Anfang Juli kontinuierlich und liegt an der Messstelle Kluse in Wuppertal derzeit bei unter 30 Zentimetern. Der Wupperverband kann derzeit noch nicht absehen, wann sich die Lage wieder entspannt.
Aufgrund der niedrigen Pegelstände ist die Wasserentnahme aus der Wupper aktuell verboten – ein Beschluss der zuständigen Bezirksregierung. Kleingärtner werden daher gebeten, zum Gießen vor allem auf das Wasser aus ihren Regentonnen zurückzugreifen und so sparsam wie möglich damit umzugehen.
Der Wupperverband leitet derzeit Wasser aus den Talsperren in die Wupper, um den Pegel stabil zu halten und die Wasserqualität, und damit auch Fische und andere Lebewesen im Fluss, zu schützen.
Die aktuellen Wasserstände entsprechen einem Niveau, das normalerweise erst im Spätsommer erreicht wird. Das Entnahmeverbot gilt zunächst bis zum 30. September. Bei Verstößen drohen Bußgelder von bis zu 50.000 Euro.